Feb 112018
 
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Heute stand kurz entschlossen und spontan eine MTB Fahrt auf dem Grünkreuz Wanderweg, genannt Tuchersteig, von Behringersdorf Richtung Burg Hohenstein auf dem Plan. Wie weit die Füße, respektive das Rad und die Kondition trägt, wird man sehen.

Der Anfang radelt sich noch recht entspannt von Laufamholz durchs Pegnitztal nach Behringersdorf, weiter Richtung Günthersbühl. Der Grünkreuz startet am Behr.dorfer Bahnhof bzw. kurz nach dem Kreisverkehr an der der großen Wandertafel auf einer linken Straßenseite. Bald locken die ersten Trials und Pfade, teils vereist und hart, teils matschig-eisig. Über Oedenberg und Tauchersreuth geht es langsam bergauf, und auf der Anhöhe (Modelsegelflugplatz) dann links bergab nach Neunhof.

Vor dem Brauereigasthof Wiethaler linker Hand in die Straße hinein, immer dem Grünkreuz folgend. Am Ende einer Sackgasse zieht ein mit viel Laub und tiefem „Geläuf“ belegter Hohlweg hinauf. Über holprige Wiesen geht es wieder in den Wald, der Untergrund erfordert kräftigen Pedaldruck – es rollt sich wahrlich sehr schwer.. Es folgt der Ort Bullach, auch hier bis zur Ortsmitte, dann wieder rechts und  links, hinein in den Wald, an einigen tiefer gelegen, idyllischen Fischweihern vorbei stoßen wir bei Herspersdorf auf ein Staatssträßchen, das zwischen Hopfenstangen rechts nach Laipersdorf zieht. Wir folgen knapp 300m, dann biegt der Pfad über Wiesen links ab, parallel zur Staatsstraße Eckental – Großbellhofen, bis zu einer niedrigen Wellblech Unterführung. Anschließend weiter eine Schotterpiste hinauf, an einem Reithof vorbei, nach Kirchröttenbach. Die folgenden 5Km über Freiröttenbach und St. Martin haben es in sich. Steile, ruppige, vereiste Forstwege, durch Traktoren und Harvester tief eingefurchte Wege treiben den Puls dauerhaft in 170er Regionen. Ab St. Martin hat man es aber geschafft. Eine steile Abfahrt würde bei besseren Wegeverhältnissen für ein fettes Grinsen im Gesicht sorgen, heute muss man sich fast mit Schritttempo begnügen, die Handgelenke melden sich auch schon teils mit Krämpfen. Ab Buhl/Simmelsdorf geht es nun wieder auf den Heimweg.

Auf dem Radweg Richtung Schnaittach rollt es entspannt. In Schnaittach wählt man den Weg zur Schule, dort weiter zur Unterführung unter der Autobahn hindurch, und nun mit dem Nürnberg/Pfeil Symbol weiter Richtung Dehnberg/Lauf. Wir haben nun breite Forststraßen unter den Reifen, welch eine Wohltat. Der Hunger meldet sich auch schon seit geraumer Zeit, die Beine werden schwerer und schwerer, der Puls geht bei kleinster Belastung in die Höhe – ein klassische Zeichen für einen Hungerast. Am Teich unterhalb Dehnbergs wurde daher eine kurze Rast eingelegt um die nötigen Reserven für den restlichen Heimweg bereit zustellen.

Nach dem Teich darf man sich noch einmal den Berg hinauf quälen, ein Stück durch Dehnberg hindurch und dann links auf einen Weg Richtung Lauf/Heuchling. Ab Lauf war dann der Radweg bis Behringersdorf angesagt, taube Füße, Hungerast, ließe keine weiteren Umwege mehr zu. Nach 56Km und 780HM, 3:05h Fahrzeit war dieser schöne Sonntagsausflug dann Gott sei Dank beendet. Zum Abschluß …

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Frischer Kuchen und Glühwein ..

 

       

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