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1200HM rund um Ebs (Ebermannstadt)

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Heute versuchten wir uns an der zweiten Trainingswanderung zur Vorbereitung auf die 12-Gipfeltour im Fichtelgebirge. Die Auswahl viel auf eine Wanderung rund um Ebermannstadt, im Wiesenttal gelegen, und mit ca. 32Km sowie 1200HM schonrecht ordentlich ­čÖé Die Wanderung ist durchgehend beschildert, und eine sehr gute Wegbeschreibung mit vielen historischen und geschichtlichen Hintergr├╝nden ist ebenfalls verrf├╝gbar. Auf der Wanderung waren neben Oli diesmal auch Nadine und Gerd dabei. Wir starteten kurz vor 09:00 am Wanderparkplatz, Ortseingang von Pretzfeld, und wanderten die Tour im Uhrzeigersinn (der Pretzfelder Keller lag somit am Ende unserer Tour). Im Gegensatz zur Wanderung im April auf dem Pommelsbrunner 1000HMR Weg war es heute angenehm warm, der Wetterbericht sagte sogar f├╝r den Nachmittag Sonnenschein voraus. Also Top Bedinungen.

Die ersten Kilometer ging es flotten Schrittes und topfeben bis nach Ebermannstadt, dann durch den Ort hindurch. Nun Richtung Nitsche Keller und Steinbruch, jetzt mit teils sch├Ânen Steigungen bis 12-14%. Oberhalb des Steinbruches dann nur leicht auf und ab und wieder stiel hinab nach Gasseldorf. Durch den Ort hindruch, ├╝ber die Leinleiter, und auf der anderen Seite gleich wieder steil durch den Wald bergauf. Es folgte ein wunderbarer Wanderpfad, entlang an Kletterfelsen, durch Felstore hindruch, schmal, rechts steil bergab, bis man in Streitberg zur Stra├če an der Bingh├Âhle kommt. Der Wanderweg f├╝hrt geradewegs durch den Eingangsbereich hindurch, am Hang entlang, bis zum Ausgang der Bingh├Âhle und weiterem Parkplatz. Man folgt der Stra├če bergab, bis zu einem Bach (Wedenbach), der Sinterterassen ausgebildet hat. Auf den Resten Streitburg machten wir unsere erste Vesperpause..

Nach dieser Rast folgte die Muschelquelle mit sch├Âner Grotte, einem Abstecher ins “Langes Tal”, bevor es nun ins Wisenttal hinab, und ├╝ber die Wiesent durch den Talgrund ging. Auf der anderen Seite des Tales wartete die Ruine Neideck mit einem Turm. Es folgte ein Abstecher zur Neideck-Grotte, bevor es ├╝ber Niederfellendorf nach Birkenreuth ging. Hier ist wieder ein sch├Âner Ausblick, der Zuckerhut zu finden. Wir verpassten die richtige Abzweigung zum Zuckerhut, suchten uns daher einen anderen Pfad zum Aussichspunkt. Ebrmannstadt lag im Tal wieder unter uns, nur von der anderen Seite betrachtet. Es folgte ein weiterer, langgezogenere┬á Schlenkerer Richtung Wohlmutsh├╝ll, dann zum Aussichtsfelsen Sch├╝sselstein. So langsam merkte auch jeder die inzwischen 25-27Km in den Beinen. Wir hatten ein paar mal den Weg verpasst, nahmen Abk├╝rzungen oder Umwege, sammelten noch ein paar H├Âhenmeter. Es sollten jedenfalls mehr als 32Km zusammenkommen, so die einhellige Meinung. Ab dem Sch├╝sselstein war der Weg dann aber sehr entspannt, sch├Âner Waldboden, leicht bergab, keine Steigungen mehr, und mit dem Pretzfelder Keller war auch die ersehnte , isotonische Tr├Ąnke greifbar. Nach etwa 7:20 und 34,5Km ware der Keller erreicht. Das Michala verdunstete f├Ârmlich bei der ersten Lippenber├╝hrung, so dass ein Zwickel die Verdunstung stoppen musste. Nach einer kurzen Rast folgte dann der Schlusspurt zum Parkplatz. 7:43h und 35Km standen heute zu buche bei ca. 1290HM.

Wir sind f├╝r die 12-Gipfeltour ger├╝stet .. hoffen wir ­čÖé

Ein paar Bilder gibt es auch: ÔץÔץ

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