{"id":1071,"date":"2009-05-31T21:53:53","date_gmt":"2009-05-31T19:53:53","guid":{"rendered":"http:\/\/runningsocks.hobby-site.com\/wordpress\/?p=1071"},"modified":"2011-03-11T22:33:18","modified_gmt":"2011-03-11T21:33:18","slug":"bericht-vom-8-leinburger-kirwalauf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.runningsocks.de\/wordpress\/2009\/05\/31\/bericht-vom-8-leinburger-kirwalauf\/","title":{"rendered":"Bericht vom 8. Leinburger Kirwalauf"},"content":{"rendered":"<p>Views: 33<\/p><h2>Allgemeines:<\/h2>\n<p>Mein Aufruf zum Leinburger Kirwalauf war nur von m&auml;&szlig;igem Erfolg gekr&ouml;nt. Albert erk&auml;rte mir noch am Freitag, dass er eine Muskelzerrung in der Wade h&auml;tte, aber trotzdem versuchen w&uuml;rde zu laufen. Zus&auml;tzlich versuchte er noch Anja und Felix zum Mitlaufen zu animieren. Anschlie&szlig;end wollten wir noch ein Bierchen in Leinburg assimilieren und danach nach Zabo oder Laufamholz zur Kirchweih gehen. Samstag morgen telefonierten wir noch miteinander und vereinbarten, uns gegen 15:00 bei der Brauerei zu treffen. Ich radelte um 14:30 von Laufamholz, mit Rucksack, Laufschuhen und Klamotten bepackt los und war auch kurz nach 15:00 bei der Startnummernausgabe. Albert war schon vorher angekommen und hatte meine Nummer abgeholt. Anja und Felix waren auch schon laufbereit und fieberten dem Start ihrer Strecke &uuml;ber 5Km entgegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" hspace=\"1\" height=\"360\" width=\"480\" vspace=\"1\" border=\"1\" align=\"middle\" src=\"https:\/\/www.runningsocks.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20090530_LeinburgerKirwalauf_Team.jpg\" alt=\"\" \/><strong><em>Das &quot;Running Team&quot;<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Albert hingegegn war sich nicht sicher, &uuml;berhaupt laufen zu k&ouml;nnen; die Zerrung machte sich doch stark bemerkbar. Sein Kommentar: &quot;Mal sehen was geht, dann lauf ich halt nur die 5Km&quot;<\/p>\n<h2>Verlauf:<\/h2>\n<p>&nbsp;P&uuml;nktlich um 16:00 ging es in der Startgasse neben der Brauerei los. Zuerst scharf links um einen Kirchweihbude, dann wieder links in einen Seitenstrasse. Dort nun ca. 300m geradeau, dann wieder rechts ein G&auml;sschen hinein, um einen Landrover links herum, einen schmalen Fussweg nach unten und dann:<\/p>\n<p>Wie bei Wallenstein &#8211; <strong>durch diese hohle Gasse m&uuml;ssen sie kommen&#8230;..<!--more--><\/strong><\/p>\n<p>Es ging nun etwas steil einen schmalen, Schotterfussweg hinauf, der gerade mal Platz f&uuml;r einen L&auml;ufer lie&szlig;. &Uuml;berholen war nicht m&ouml;glich. Also, wie die Perlen auf einer Schnur und schon hintereinander, die Gasse hinauf. Oben angekommen ging es nun auf die breite Starsse nach Scherau hinunter. Hier konnte jeder nun so richtig Gas geben. Die Spitzenl&auml;ufer waren auch schon reichlich 200 &#8211; 300m weiter voraus. Nach ca. 2,5 Km war es dann mit der Lauferei auf Asphalt vorbei. An einer (Sport?)gastst&auml;tte bei den Scherauer Seen ging es links in den Wald. Das Gel&auml;nde war immer noch leicht abfallend. Hin und wieder kam nun eine leichte Steigung, dann wieder bergab. Irgendwann kam mir das Gel&auml;nde wieder bekannt vor:<\/p>\n<p>Die Sandgrube in der N&auml;he des Birkensees tauchte kurz rechts auf, dann ging es schon wieder links den Hang hinunter. Aha&#8230; Das war nun Teil der Laufstrecke des Birkensee Triathlons. Auf dem Schotterweg nun immer leicht abfallend bis zur Petersbr&uuml;cke &#8211; hier war der Wendepunkt der Laufstrecke nach 5Km erreicht. Bis jetzt lag ich mit knapp unter 19 Min. noch sehr gut im Rennen, die Pumpe lief zwar schon auf H&ouml;chsttouren, aber ich f&uuml;hlte mich gut. Aber wie das halt immer so ist, mit dem bergab laufen. Was man hinunter l&auml;uft, muss man auch wieder hochlaufen. Nach der Wende rief mir ein Mitl&auml;ufer zu: 16. Platz&#8230;<\/p>\n<p>Das motivierte. Vor mir liefen mit ca. 50m Abstand zwei weitere L&auml;ufer. Ich merkte bei jeder der nun folgenden Steigungen, dass sich der Abstand verringerte. Der H&uuml;gellauf vom Montag, den ich f&uuml;r mein Marathontraining absolviert hatte, spornte mich nun erst richtig an.<\/p>\n<p>Bei jeder Steigung: kleinere Schritte, Tempo etwas abfallen lassen, aber durchziehen. An der n&auml;chsten, gr&ouml;&szlig;eren Steigung musste einer der beiden L&auml;ufer vor mir kurz stehenbleiben. Er hatte wohl etwas &uuml;berzogen, und meine Chance vorbeizuziehen. Yeaah. 15. Platz<\/p>\n<p>Noch ein Kontrahent in Schlagdistanz war vor mir. Etwas kleiner, sehnig, braun gebraunt. Ich schloss immer weiter auf und war, kurz bevor es wieder aus dem Wald heraus auf die Strasse ging, neben ihm. Dann eine letzte, sandige Wegspur hoch, und ich war auch an ihm vorbei. 14. Platz !! Das 8 Km Schild tauchte vor meinen Augen auf, Puls 178 &#8211; 181, egal. Das letzte St&uuml;ck Asphalt hatte es noch einmal in sich. Der Wind blies hier frisch und mehr von Vorne als von Hinten. Einige Zuschauer feuerten uns an, das war mehr als n&ouml;tig. Ich sehe Felix, der sich auch die letzten 2 Km seiner Strecke abk&auml;mpft.<\/p>\n<p>&quot;Auf geht&#8217;s Felix, los&#8230;&#8230;&quot;<\/p>\n<p>Dann die letzte Steigung in den Ort hinauf, die Beine werden schwer und schwerer. Kurz vor der Hauptstrasse wieder rechts, dann die <strong>hohle Schottergasse<\/strong> hinunter, wieder links, die Kirwabuden sind schon in Sicht. Die n&auml;chsten Zuschauer tauchen auf, und Albert steht neben der Kirwabude, direkt beim Zieleinlauf. Ich sehe kurz vor mir doch tats&auml;chlich noch eine L&auml;uferin in Schlagdistanz. Die 1. platzierte Frau ?? Jetzt bricht der Macho durch, und die letzten Energiereserven werden mobilisiert. Endspurt, Laktatspiegel hin oder her, Puls ist eh schon egal. Und tats&auml;chlich kann ich noch eine Mitl&auml;uferin hinter mir lassen. 13. Platz, wenn ich mich nicht verz&auml;hlt habe. Fix und foxy st&uuml;rme ich ins Ziel mit einer Zeit von knapp unter 40 Min.<\/p>\n<h2>Fazit:<\/h2>\n<p>&nbsp;Ein sch&ouml;ner Lauf, der anfangs recht einfach erschien, da es fast nur bergab ging. Ab dem Wendepunkt hie&szlig; es Kr&auml;fte gut einteilen und nicht &uuml;berziehen. Das Wetter war zum Laufen ausgezeichnet. Das Kuchenbuffet war, ein gro&szlig;es Lob an die B&auml;cker(innen), vorz&uuml;glich. Albert ging es leider nicht so gut. Er musste nach ca. 500m mit starken Schmerzen in der Wade abbrechen. F&uuml;r ihn ist die n&auml;chste Woche (Lauf)Schonung angesagt, das Saisonziel, Metropolmarathon in F&uuml;rth, soll nicht gef&auml;hrdet werden.<\/p>\n<p>Leider konnten wir das vorz&uuml;gliche Leinburger Bier nicht mehr genie&szlig;en, da wir noch nach Laufamholz zur Kirchweih fahren wollten. Hier trafen wir uns gegen 20:00 wieder im Festzelt, gestriegelt und geschniegelt, und sprachen dem Bier in ma&szlig;voller Weise zu. Einige Schaschlik mit Pommes mussten auch noch den Weg in die Magengegend finden. Alles in Allem ein sch&ouml;ner Tag.<\/p>\n<p>Die Strecke:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" hspace=\"1\" height=\"427\" width=\"640\" vspace=\"1\" border=\"1\" align=\"middle\" src=\"https:\/\/www.runningsocks.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20090530_LeinburgerKirwalauf_Strecke.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.geodaten.bayern.de\/BayernViewer\/index.cgi?rw=4448340&amp;hw=5478930&amp;layer=TK&amp;step=4\" target=\"_blank\">Link zur Bayerischen Vermessungsverwaltung.<\/a><\/p>\n<h2>Strecken- HFprofil:<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" hspace=\"1\" height=\"295\" width=\"639\" vspace=\"1\" border=\"1\" align=\"middle\" src=\"https:\/\/www.runningsocks.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20090530_LeinburgerKirwalauf_Frank_Profil.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<h2>Statistik:<\/h2>\n<p>Dauer&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0:40:00&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br \/>\nEnergieverbrauch&nbsp;&nbsp;&nbsp; 716&nbsp;&nbsp;&nbsp; kcal&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br \/>\nMinimum Herzfrequenz&nbsp;&nbsp;&nbsp; 157&nbsp;&nbsp;&nbsp; S\/min&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br \/>\nDurchschnitts-Herzfrequenz&nbsp;&nbsp;&nbsp; 176&nbsp;&nbsp;&nbsp; S\/min&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br \/>\nMaximum Herzfrequenz&nbsp;&nbsp;&nbsp; 185&nbsp;&nbsp;&nbsp; S\/min&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br \/>\nMinimum Geschwindigkeit&nbsp;&nbsp;&nbsp; 10,8&nbsp;&nbsp;&nbsp; km\/h&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br \/>\nDurchschnitts-Geschwindigkeit&nbsp;&nbsp;&nbsp; 15,1&nbsp;&nbsp;&nbsp; km\/h&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br \/>\nMaximum Geschwindigkeit&nbsp;&nbsp;&nbsp; 18,8&nbsp;&nbsp;&nbsp; km\/h&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br \/>\nStrecke&nbsp;&nbsp;&nbsp; 9,9&nbsp;&nbsp;&nbsp; km&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br \/>\nMinimum H&ouml;he&nbsp;&nbsp;&nbsp; 274&nbsp;&nbsp;&nbsp; m&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br \/>\nDurchschnitts-H&ouml;he&nbsp;&nbsp;&nbsp; 296&nbsp;&nbsp;&nbsp; m&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br \/>\nMaximum H&ouml;he&nbsp;&nbsp;&nbsp; 330&nbsp;&nbsp;&nbsp; m&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br \/>\nAufsteigend&nbsp;&nbsp;&nbsp; 60&nbsp;&nbsp;&nbsp; m&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br \/>\nAbsteigend&nbsp;&nbsp;&nbsp; 63&nbsp;&nbsp;&nbsp; m&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<h2>Downloads:<\/h2>\n<p>[download id=64]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Views: 33Allgemeines: Mein Aufruf zum Leinburger Kirwalauf war nur von m&auml;&szlig;igem Erfolg gekr&ouml;nt. Albert erk&auml;rte mir noch am Freitag, dass er eine Muskelzerrung in der Wade h&auml;tte, aber trotzdem versuchen w&uuml;rde zu laufen. Zus&auml;tzlich versuchte er noch Anja und Felix zum Mitlaufen zu animieren. 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