Mai 222011
 

Was ist ein Hämatom ??

Laut Wikipedia:

Hämatome sind meist Blutungsereignisse im subkutanen Bereich, die durch Gewalteinwirkung von außen entstehen, z.B. Stoß, Schlag, Sturz oder nach einer OP. Sie können stark anschwellen und sehr schmerzhaft sein. Sie können jedoch auch im Falle einer Hämophilie ohne direktes Trauma auftreten. Im Regelfall heilt ein Bluterguss von selbst im Laufe von zwei bis drei Wochen ab. Im Laufe der Heilung treten verschiedene Farben auf, weil die Blutrückstände vom Körper abgebaut werden. Die Phasen sind folgendermaßen zu erklären:

  1. Rot: die kleinen Gefäße (Kapillare) platzen auf und das Blut (rot durch Hämoglobin) tritt ins Gewebe
  2. Dunkelrot-Blau: das Blut gerinnt
  3. Braun-Schwarz: enzymatischer Abbau des Hämoglobins zu Choleglobin/Verdoglobin (Gallenfarbstoff)
  4. Dunkelgrün: enzymatischer Abbau des Hämoglobins zu Biliverdin (Gallenfarbstoff)
  5. Gelb-Braun: enzymatischer Abbau des Hämoglobins zu Bilirubin (Gallenfarbstoff).

Das fragt sich nun der ein oder andere Franke: Was’n des für a Gschmarri? Auf der Saidn gibbs doch sonds nu Sbodd…

Langer Rede kurzer Sinn:

Mittwoch 11.05.2011. Fahrt von Zabo nach Laufamholz via Siedlerstraße, Schmausenbuckstraße, Laufamholzstraße, Moritzbergstraße. Das Ganze mit dem Rennrad und recht flott. Auf der Schmausenbuckstraße, leicht abschüssig in Richtung Mögeldorfer Plärrer (ca. 38 – 44Km/h). Nach der Bahnunterführung geht es nun entweder geradeaus zur großen Kreuzung, oder als Schleichweg nach der Bahnunterführung gleich scharf rechts.

Die Frage erübrigt sich fast: Natürlich nach der Unterführung scharf rechts. Die Ampel war grün, kein Fußgänger in Sichtweite, also kurz angebremst und mit Schmackes um die Kurve (90 Grad !!). Das war dann wohl zu viel des Guten. Mit ca. 35-38Km/h in ziemlicher Schräglage in die Kurve  eingefahren – zwei Augenblicke später:  A B F L U G !!

Die Hinter-, Vorderräder gingen mir unter dem Sattel weg wie auf Glatteis. Null Chance den Sturz zu verhindern. Ca. 5-7 m auf der rechten Seite / Hüfte über den Aspalt geschlittert. Ein Riemen meines Rucksackes verabschiedete sich ebenfalls. Gott sei Dank war kein PKW in der Nähe, der mich hätte überrollen können. Das Rad geschnappt und zum Seitenrand getragen, Blessuren begutachtet.

Überraschung: Leichte Abschürfungen am rechten Ellbogen, minimale Abschürfungen am Oberarm und dem rechten Oberschenkel. Zwei Mountainbiker und ein Liegeradfahrer (hatte ich vorher noch überholt 🙂 hatten den Sturz ebenfalls gesehen und kamen sofort zu Hilfe – aber mir ging es „blendend“. Also wieder rauf auf den Hobel und ab Richtung Heimat.

Nach dem Duschen noch die leichten Blessuren mit „Sprühpflaster“ versorgt und dann war’s das.  Dachte Ich !!

Später am Abend traten heftige Schmerzen am rechten Oberschenkel/Hüfte auf. Eine handtellergroße Schwellung suchte sich ihren Platz in den kurzen Shorts. Es schmerzte unangenehm, aber sonst soweit ok.

Die weiteren Fotos sind nichts für Zartbesaitete ….

       

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