Jan 182013
 
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Same procedure as every Friday – könnte man sagen. Freitag, 14:30, es hat geschneit, der Himmel ist bewölkt, ein paar Flocken rieseln immer noch herab, ca. -1C. Trotz dicker Oberschenkel wage ich einen kurze Runde um den Schmausenbuck. Die herrliche Schneelage muss man einfach ausnutzen.

Von Muggenhof auf dem Pegnitztalradweg Richtung Wöhrder See, dort rechts halten  – am Norikus vorbei – und an der Gustav Heinemann Brücke hinauf zur Nürnberger Versicherung. Quer durch Zabo und auf der Valznerweiherstraße Richtung FCN. Am Valznerweiher links hinein, am Spielplatz wieder links auf den breiten Weg Richtung Tiergarten. Nach der Brücke gleich wieder rechts …. jetzt darf schon heftig gekurbelt werden. Es rüttelt und schüttelt wie mit einem Rennrad auf Kopfsteinpflaster. Einige Spaziergänger machen bereitwillig Platz bei meinem Geeiere.

20130118_SnowBike_0004 Der festgetretene Schnee läßt sich einfach sch…..e fahren. Es geht immer weiter geradeaus, mal etwas links, dann wieder rechts, bis man die Hochspannungsleitungen zwischen Laufamholz, Tiergarten, Regensburger Straße kommt. Hier reicht es mir mit dem Gerüttel. Ich lasse einiges an Luft aus meinen Reifen um mehr Dämpfung, Reifenauflage und Grip zu bekommen. Weiter geht es nun links in Richtung Tiergarten. An  der Straße „Am Tiergarten“ wieder rechts und bergauf. Hier ist es wieder geräumt, aber nach 300m hört der Spass auf:

Ohne festgefahrene Spur komme ich mir vor wie ein Langläufer, der sich die eigene Loipe spurt. Ich glaube aber, der Langläufer tut sich leichter. Das Fahren artet in Plackerei aus. Das Rad bricht laufend nach rechts oder links aus, mal rutscht das Hinterrad, dann das Vorderrad weg. Irgendwann  entscheide ich nur noch neben dem eigentlichen Weg im „Tiefschnee“ zu fahren. Und tatsächlich: Es geht merklich besser.

Auf dem Pulverweg spure ich weiter durch den Schnee, bis links ein weiterer schmaler Weg wieder Richtung Laufamholz führt. Moch einmal kräftig über die Anhöhe treten, dann geht es nur noch kontrolliert bergab. An der Kreuzung Viehweg/Steinweg wieder links und mit Erreichen der Schrebergartenkolonie sind wir auch schon fast daheim.

Es waren zwar nur etwas über 20Km, aber es hat dicke gereicht 🙂

       

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