rennendeSocke

Nov 202022
 
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Am 19.11.2022 starteten Anne, Chris und ich mit der Skisaison 2022-2023 am Kitzsteinhorn. In den zwei Wochen davor beobachteten wir skeptisch den Wetterbericht, und vor allem die Schneeprognosen. Es war ja fast frühlingshaft warm im gesamten Alpemnbereich, und aktuell kein einziges Skigebiet, bis auf diejenigen mit Gletscher, in Betrieb. Am Kitzsteinhorn lagen dementprechend auch nur magere 75-80cm Schnee.  Es waren von 23 Pisten nur 10 geöffnet, was einer Pistenlänge von ca. 14Km entspricht, statt 63Km. Uns schwante daher schon übles, als wir in der Zufahrt zum Parkplatz in einem 3-4 Km langen Stau standen. Es sollte am 19.11. schönes Wetter geben, und jeder aus Kaprun oder der näheren Umgebung, sowie natürlich wir, wollten zum Skifahren. Viele Menschen auf einigen wenigen Pisten — puh.

Es wurde daher ein sehr geruhsamer Tag mit wenig Pistenkilometern :-). Ein Feeling wie im Freizeitpark: 15-25 Min anstehen für 5 Min abfahren. Auf dem Gletscher waren nur die beiden Schlepplifte, sowie die Gondel zu Gipfelwelt 3000 in Betrieb. Am Alpincenter ware ebenfalls nur der 8-Sessel sowie die Gondel in Betrieb. Es bildeten sich dementsprechend ewig lange Schlangen, die sich erst ab ca. 14h auflösten.

Die geringe Schneeauflage sorgte dann auch dafür, dass die Pisten teils schon um 10 Uhr, 11 Uhr total ausgefahren waren und blankes Eis zum Vorschein kam. Für all diese kleinen Mißstände entschädigte dafür das Kaiserwetter mit traumhafter Sicht.

Ein paar Bilder gibt es auch: ➤➤

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Aug 302022
 
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Seit Anfang des Jahres fängt das Tretlager am MTB schon wieder das wackeln und knarzen an. Ich habe mit den Pressfit Lagern einfach kein Glück, irgendwie halten die Dinger bei mit nur 1-3 Jahre. Der letzte Tausch datiert vom November 2020, inzwischen sind die Lager 5630Km gelaufen, und knarzen, krachen und wackeln was das Zeug hält. Im Mai 2022 hatte ich schon Ersatz bestellt, aber mit dem Einbau gewartet, bis es mich zu arg nervte. Das war heute der Fall. Es musste dann wohl das Lager heute raus, und das Neue rein. Impressionen vm Einbau …

 

Aug 122022
 
191 x gelesen

Der Termin für die Bierwanderung 2022 steht schon seit etwa März/April fest. Am 24.09.2022 werden wir uns auf den Weg zwischen Hirschaid und Altenberg/Buttenheim machen. Wir wandern einen großen, halbrunden Bogen gen Osten. Die Weglänge wird ca. 18-19Km betragen. Start und Ziel ist wie immer mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Ich rechne aber definitiv mit unvorhergesehenen Verspätungen oder Zugausfällen, da die S-Bahn / Zugstrecke zwischen Erlangen, Forchheim und Bamberg durch die Bahn weiter ausgebaut wird, und wahrscheinlich SEV (Schienenersatzverkehr) zum Einsatz kommt.

Für die Teilnahme an der Wanderung bitte ich um Eintragung in die Umfrage unter diesem Link: Teilnahmelink

Onlinekarte und Beschreibung: outdooractive

Details zur Wanderung könnt ihr den nachfolgenden PDF Beschreibung entnehmen.

NameSizeHits
20220924_Plan_Bierwanderung (PDF)4.4 MB36
20220924_Bierwanderung_Hirschaid-Altenberg (GPX)76.2 KB46
20220924_Details_Bierwanderung780.3 KB9

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Mai 062022
 
55 x gelesen

Heute versuchten wir uns an der zweiten Trainingswanderung zur Vorbereitung auf die 12-Gipfeltour im Fichtelgebirge. Die Auswahl viel auf eine Wanderung rund um Ebermannstadt, im Wiesenttal gelegen, und mit ca. 32Km sowie 1200HM schonrecht ordentlich 🙂 Die Wanderung ist durchgehend beschildert, und eine sehr gute Wegbeschreibung mit vielen historischen und geschichtlichen Hintergründen ist ebenfalls verrfügbar. Auf der Wanderung waren neben Oli diesmal auch Nadine und Gerd dabei. Wir starteten kurz vor 09:00 am Wanderparkplatz, Ortseingang von Pretzfeld, und wanderten die Tour im Uhrzeigersinn (der Pretzfelder Keller lag somit am Ende unserer Tour). Im Gegensatz zur Wanderung im April auf dem Pommelsbrunner 1000HMR Weg war es heute angenehm warm, der Wetterbericht sagte sogar für den Nachmittag Sonnenschein voraus. Also Top Bedinungen.

Die ersten Kilometer ging es flotten Schrittes und topfeben bis nach Ebermannstadt, dann durch den Ort hindurch. Nun Richtung Nitsche Keller und Steinbruch, jetzt mit teils schönen Steigungen bis 12-14%. Oberhalb des Steinbruches dann nur leicht auf und ab und wieder stiel hinab nach Gasseldorf. Durch den Ort hindruch, über die Leinleiter, und auf der anderen Seite gleich wieder steil durch den Wald bergauf. Es folgte ein wunderbarer Wanderpfad, entlang an Kletterfelsen, durch Felstore hindruch, schmal, rechts steil bergab, bis man in Streitberg zur Straße an der Binghöhle kommt. Der Wanderweg führt geradewegs durch den Eingangsbereich hindurch, am Hang entlang, bis zum Ausgang der Binghöhle und weiterem Parkplatz. Man folgt der Straße bergab, bis zu einem Bach (Wedenbach), der Sinterterassen ausgebildet hat. Auf den Resten Streitburg machten wir unsere erste Vesperpause..

Nach dieser Rast folgte die Muschelquelle mit schöner Grotte, einem Abstecher ins „Langes Tal“, bevor es nun ins Wisenttal hinab, und über die Wiesent durch den Talgrund ging. Auf der anderen Seite des Tales wartete die Ruine Neideck mit einem Turm. Es folgte ein Abstecher zur Neideck-Grotte, bevor es über Niederfellendorf nach Birkenreuth ging. Hier ist wieder ein schöner Ausblick, der Zuckerhut zu finden. Wir verpassten die richtige Abzweigung zum Zuckerhut, suchten uns daher einen anderen Pfad zum Aussichspunkt. Ebrmannstadt lag im Tal wieder unter uns, nur von der anderen Seite betrachtet. Es folgte ein weiterer, langgezogenere  Schlenkerer Richtung Wohlmutshüll, dann zum Aussichtsfelsen Schüsselstein. So langsam merkte auch jeder die inzwischen 25-27Km in den Beinen. Wir hatten ein paar mal den Weg verpasst, nahmen Abkürzungen oder Umwege, sammelten noch ein paar Höhenmeter. Es sollten jedenfalls mehr als 32Km zusammenkommen, so die einhellige Meinung. Ab dem Schüsselstein war der Weg dann aber sehr entspannt, schöner Waldboden, leicht bergab, keine Steigungen mehr, und mit dem Pretzfelder Keller war auch die ersehnte , isotonische Tränke greifbar. Nach etwa 7:20 und 34,5Km ware der Keller erreicht. Das Michala verdunstete förmlich bei der ersten Lippenberührung, so dass ein Zwickel die Verdunstung stoppen musste. Nach einer kurzen Rast folgte dann der Schlusspurt zum Parkplatz. 7:43h und 35Km standen heute zu buche bei ca. 1290HM.

Wir sind für die 12-Gipfeltour gerüstet .. hoffen wir 🙂

Ein paar Bilder gibt es auch: ➤➤

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Feb 202022
 
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Die erste und hoffentlic nicht letzte Schneebeben Tagesskifahrt führte uns am 19.02.2022 zum Kitzstein bei Kaprun. Im Gegensatz zur letzten Fahrt zum Kitzsteinhorn (Sonne, bestes Wetter), war es gestern geradezu grottenschlecht. Schon die Wetterprognosen verhießen nichts gutes. Es war denn auch im Tal, und bis auf ca. 1200m ziemlich warm (+4-5 Grda) und der Schnee sulzig. Am Kitzsteinhorn selbst empfingen uns Wolken, Nebel, Schneegriesel. Die Piste war meist nicht erkennbar, man fuhr fast im weißen Blindflug durch die Gegend. Dementsprechend war auch auf den Pisten wenig los. Schneebeben war mit 7 Bussen auch nur sehr mäßig unterwegs.

Trotz der unschönen Bedinungen fuhren wir von 9:00 – 15:45 Skiu und brachten es auf insgesamt 73 Pisten,- und Liftkilometer..

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Feb 132022
 
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Die Wetterprognosen für den 12.02.22 und 13.02.22 versprachen wolkenlosen, blauen Himmel bei Temperaturen von bis zu 12 Grad (fragt sich nur wo ??) Sonntag früh beschlossen wir, eine Winterwanderung im Fichtelgebirge, rund um Fichtelsee, Neugrün, Mehlmeisel zu unternehmen. Die Tourismusseiten im Internet boten einiges an, von 2,5Km, bis knapp 19Km (Ochsenkopfrunde). Die meisten Wanderungen sind als Streckenwanderung (unterschiedliche Start und Zielpunkte) ausgeführt, weswegen Hin,- und Rückweg häufig identisch sind. Wir entschieden uns für die Wanderung von Neugrün zum Bayreuther Haus, und zurück. In Summe sollten nicht mehr als 14Km zusammen kommen, was bei winterlichen Wegeverhältnissen allerdings anstrengend sein kann. Aus Erfahrungen eine Woche vorher in Reit in Winkl nahmen wir, dass auch hier die Winterwanderwege irgendwie gewalzt, geräumt, der sonstwie gut begehbar sind. Dies sollte sich bewahrheiten.

Der Weg verläuft durchgehend auf  Forstwegen, die geräumt und teils gewalzt sind. Ab den Klausenliften in Mehlmeisel läuft man auf der Straße durchgehend bis zum Bayreuther Haus. Da ist in der Tat weniger schön, aber die Skipiste darf man als Fußgänger nicht benutzen. Für den Rückweg kann man allerdings eine Pfad quer durch den Wald nutzen. Dieser Pfad beginnt oben an den Klausenliften, ganz links, beim kleinen Lifthäuschen, und führt auf einer schmalen Fußspur (kein gewalzter Weg), bis hinuter zum Hauptweg, vor den Parkplätzen. Durchaus eine Alternative für den Rückweg, statt der Straße..

Ein paar Bilder gibt es auch: ➤➤

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