Aug 292015
 
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Heute fanden wir uns zur zweiten Bierwanderung 2015, mit einer wegen Urlaub, geschäftl. Termine, priv. Termine dezimierten Truppe, am Bahnhof Nürnberg ein. Erika, Wolfgang, Susanne, Heiko, Albert und Hund Elvis, also recht überschaubar. Albert besorgte sich noch eine Zeitschrift für unterwegs, eine weise Entscheidung, wie wir später noch erfahren durften. Rechtzeitig bestiegen wir den Zug nach Bamberg, um noch einen guten Platz zu ergattern. Der Wagen füllte sich, die Abfahrtszeit (9:41) rückte näher und …. nichts geschah. Gegen 9:45 erfolgte eine Durchsage, dass der Zug wegen einer Betriebsstörung ausfiele und man die S-Bahn nehmen solle.

Ruckzug leerte sich der Wagen und alles strömte auf Gleis 2, zur S-Bahn nach Bamberg. Diese sollte laut Plan um 9:49 abfahren. Um 9:51 stand der Zug immer noch am Bahnsteig, setzte sich aber um 9:53 endlich in Bewegung. Ein vorheriger Blick auf den Fahrplanaushang bestätigte meine Befürchtung: Da die S-Bahn ca. 20Min länger fährt als der Regionalzug, konnten wir unseren Bus in Bamberg nach Tiefenellern um 10:45 definitv nicht mehr erwischen. Der nächste Bus würde ca. 1h später fahren. Ob wir dann allerdings die gesamte Wegstrecke schaffen würden war schon zweifelhaft.

Wir entschieden daher, in Strullendorf auszusteigen und die Wanderung in Richtung Tiefenellern zu unternehmen. Von Lohndorf oder Tiefenellern sollte es dann eine Taximöglichkeit nach Bamberg geben – so der Plan. Es schien auch alles gut, bis die S-Bahn in Vach einfuhr und eine Durchsage ertönte „Wegen eines Notarzteinsatzes ist die Strecke bei Erlangen gesperrt, ein Schienenersatzverkehr (SEV) zwischen Vach und Baiersdorf wird eingerichtet. Bitte alle Aussteigen“ .

So standen wir also mit ca. 150 anderen Reisenden auf vor dem Vacher Weltbahnhof und warteten auf den SEV. Langsam lichtete sich die Menge, da etliche mit dem normalen Linienbus nach Atzenhof oder Mannhf fuhren oder sich ZTaxis bestellten. Wir warteten geduldig auf den SEV. Ab und zu blickten wir auf die Laufschriftanzeigen am Bahnsteig und gegen 11:00 erschien dort die Meldung, dass die S-Bahn nach Bamberg, planmäßig 11:03, mit 5Min Verspätung abfahren würde. Jetzt setzte sich der Troß wieder in Bewegung und tatsächlich kam die S-Bahn wie angekündigt. Mit ca. 1:20h Verspätung akmen wir dann in Strullendorf an und weitere 20Min. später gab es endlich das erste, wohlverdiente Seidla im Schwanenkeller.

Nach der Einkehr im Schwanenkeller ging es nun weiter nach Amlingstadt, vorbei an der Almrausch Hütte. Diese öffnet allerdings erst ab15:00. Ohne große Pause wanderten wir nun weiter nach Roßdorf, und wollten eigentlich zum Gasthaus der Brauerei Sauer, da der Felsenkeller noch geschlossen hatte. Unterwegs wies uns ein Schild aber daraufhin, dass der Keller schon geöffnet sei. So legten wir die zweite Rast im Roßdorfer Felsenkeller ein. Nach Braunbier und einem Lager konnten wir das nächste Teilstück nach Geisfeld in Angriff nehmen. Auch hier kamen wir am Grieskeller vorbei, der aber tatsächlich noch geschlossen hatte (öffnet ab 16:30). Da der Brauereigasthof Krug aber schon um 16:00 öffnet nahmen wir hier das feine Lager in Augenschein. Jetzt musste allerdings die Entscheidung für den Weiterweg gefällt werden. Wir hatten jetzt erst die Hälfte der Wegstrecke hinter uns gebracht und es war schon später Nachmittag. Weiterlaufen bis Lohndorf, Tiefenellern und dann mit demTaxi nach Bamberg/Strullendorf, oder wieder auf demselben Weg zurück? Heiko zückte sein Smartphone und präsentierte nach einigen Minuten eine weitere Möglichkeit:

Über Feld- und Wiesenwege zurück, um Roßdorf herum und direkt zur Almrausch Hütte, die zwischenzeitlich auch geöffnet haben sollte. Von dort wieder nach Strullendorf und wie gehabt per Bahn nach Nürnberg. Der Vorschlag wurde ohne große Diskussion angenommen und so machten wir uns in der nachmittäglichen Sonne auf den Weg zurück nach Amlingstadt. Nach ca. 5Km erschien dann auch die Almrausch Hütte, wo uns ein hervorragendes Oberladera (Brauerei Ott, Oberleinleiter) ausgeschenkt wurde. Zurück ging es dann wieder am Schwanenkeller vorbei, die Lindenallee hinunter bis zum Gasthaus Lindenbräu. Hier kehrten wir nun letztmalig ein und konnten noch ein weiteres, neues Bier genießen: Mahr’s aus Bamberg. Das Essen im Gasthaus Lindenbräu war hervorragend, so dass wir noch Espresso, Nachtisch, und ein Schnäpschen genossen, bevor wir dann um 22:17 die S-Bahn zurück nach Nbg. bestiegen.

Alles in Allem: Trotz der verkorksten Anfahrt ein wunderbarer Tag, teilwiese schweißtreibend, aber auf Grund der vielen schattigen Keller und Gasthäuser, Hütten doch sehr entspannend.

Alle Bilder des Tages: Bilder Bierwanderung 2015 – 02

Der GPX Track des Weges wird noch nachgereicht …

Zur Kartendarstellung: GPX View   Zum Kartendownload: GPX Download

       

  2 Responses to “Bierwanderung 2015 – 2, Start mit Hindernissen”

  1. …stimmt, es war wirklich ein sehr amüsanter, abwechslungsreicher „Zug-Wander-Trip“ Danke noch mal für die super schöne Organisation…Nach der Ferienzeit werden es bei Deiner 3. Runde bestimmt mehr:-)

    Grüße

    Bert:-)

  2. Bilder von Albert sind nun auch in der Galerie….

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