Das alte Jahr ist noch nicht zu Ende, aber trotzdem müssen die Planungen für eine Wochenend – MTB – Fahrt 2014 so langsam in die Gänge kommen. Auch 2014 werden wir uns die größte Mühe geben, das es vergnüglich, anstrengend, lustig, freundschaftlich, feucht-fröhlich wird, und das Wetter in grandioser Landschaft diesmal besser mitspielt. Die Verhandlungen mit Petrus gestalten sich allerdings etwas zäh. Das Ziel steht noch nicht fest, aber der Temin soll baldmöglichst abgestimmt werden.
Ich lade daher am am 18.01.2014, 15:00, zu einem ersten, informellen „Arbeitstreffen“ bei Kaffee und Kuchen auf den „Berggasthof am Moritzberg“ ein.
Wer radelt muss auch für isotonischen Nachschub sorgen …
Sollte der Gasthof wider Erwarten geschlossen sein, gebe ich rechtzeitig eine Alternative bekannt. Wer nicht teilnehmen kann (es soll ja unter den MTB’lern auch Skifahrer geben), aber schon seine möglichen Termine kennt, soll diese bitte an mich senden.
Punkt 9:00 stand ich bei Frank für der Tür, was bei der Nähe unserer beiden Wohnungen nun kein Problem darstellte. Das Wetter war, entgegen den Prognosen, trocken und nicht regnerisch. Auch keine Spur von Schneefall. Nach Verladung des Rades und der Klammotten ging es dann auch schon los. Allerdinsg zeigte sich der französchische NAVI in Franks Auto etwas sperrig und verlor hin und wieder die Navigation. Trotzdem erreichten wir schon um 9:30 dass Ungertahl und waren von der Menge an Teilnehmern überrascht. In einer 600m lange Reihe am rechten Waldrand parkten Auto um Auto. Wir holten zuerst unsere Startnummer am Waldparkplatz, trafen unterwegs den Krelli und die anderen, üblichen Verdächtigen bei derlei Wettkämpfen. Im Nachhinein erfuhren wir von 7 Frauen, 7Mixed, und 34 Männerteams, was summa sumarum 48 Teams und 96Teilnehmer ergibt. Seit Beginn des Run & Bike der Höchstand an Teilnehmern!!
Verlauf:
Frank und ich einigten uns, dass ich zuerst starten solllte. Eigentlich spielt es keine Rolle, wer zuerst losläuft, aber so ist es eben. Ich ließ es eher gemächlich angehen; die Triathlon Raketen an der Spitze waren schon um den Wendepunkt herum, das war ich grad noch auf dem ersten 1/4 Weg. WAHNSINN !! Nun hieß es Frank suchen, abklatschen und zum Rad laufen. Nach knapp 45sek tauchte auch schon keuchend Frank auf und weiter gings. Ein größerer Pulk an Läufern rannte mit uns durch den Wald, leicht bergab. Was für ein Tempo – wollen die das 17Km durchhalten????
Nach etwa 1,3Km kam der erste Berg, der Puls schoß abartig in die Höhe, die Geschwindigkeit ging in den Keller. Ich wechselte mit Frank das Rad, aber auch hier gab es keine Erholung. Es folgten weitere Anstiege, es gab keine Pause. Mein Puls pendelte sich zwischen 165 und 175 ein, die Beine wurden immer schwerer, wenn es bergauf ging. Auch Frank war heute nicht so recht in Fahrt, zumindest fühlte er sich so. Nach etwa 34Min hatten wir aber schon die erste Runde erledigt. Jetzt ging es ans Beißen !! Wieder kamen die steilen Anstiege, wieder wurden die Beine schwerer und schwerer, die Wechsel immer kürzer. Nach dem letzten steilen Stück abwärts wussten wir: bald ist es geschafft. Knapp 600m vor dem Ziel schnappten wir uns noch das erste Frauen Team. Den 17. KIlometer liefen wir in rekordverdächtigen 3:05Min. und stolperten eher ins Ziel, als das wir liefen.
Nach 1:07:17h erreichten wir als 21. Gesamt, sowie 18. in der Männerwertung das Ziel. Somit lagen wir genau zwischen Franks und meiner Zielvorstellung. Vor drei Jahren benötigte ich mit Albert noch 1:19h, allerdings bei knapp 15cm Neuschnee.
Bilder: Bilder 11. Run & Bike Ungerthal (Leider sind die Bilder grottenschlecht, da ich irgendwie meine normale Outdoor Cam nicht finden konnte und mit einem 20 EUR Foto fotografieren musste. Aber besser als nichts 🙂 )
Am morgigen Sonntag starten Frank und ich beim 11. Run & Bike im beschaulichen Ungerthal. Wettertechnisch ist mit leichtem Nieselregen oder Schneefall bei 2-4 Grad zu rechnen. Allerdings haben wir, im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, keine geschlossene Schneedecke, eher Matsch und Pfützen. Frank stellt sich als Zielvorgabe 1:05h vor; da wäre ich etwas pessimistischer, und wäre schon mit 1:10h für die 17Km Gesamtstrecke zufrieden. Lassen wir uns überraschen.
Liebe Sportler, Radler und Triathleten des Running SUN Teams. Auch zwischen Weihnachten und Ostern gibt es besondere Überraschungen, die ich euch naürlich nicht vorenthalten möchte. Achim Heukemes, bekannt als Profi Extremläufer und Radler, wird am 31.01.2014 bei der RSG Leinburg einen 2-3 std. Vortrag halten. Alle Interessierten sind eingeladen, sich diesen Vortrag anzuhören und , wenn es die Zeit und das Programm zuläßt, eigene Fragen an den Extremsportler zu richten.
Damit die RSG entsprechend planen kann bitte ich um Rückmeldung zur Teilnahme über die Kommentarfunktion des Beitrages.
Der Aufruf der RSG:
Hallo Sportler,
am 31.Januar 2014 hat die RSG-Leinburg einen Prominenten Sportler zu Gast !
Achim Heukemes wird uns einen Auszug seiner sportlichen Erfolgen präsentieren
dazu hilfreiche Informationen zum Training und Ernährung geben - natürlich ist
er gern bereit auch Fragen zu beantworten die evtl. unsere Leistung / Spass
am Sport erhöhen !! Bitte leitet diese Mail an Gleichgesinnte weiter und gebt
mir Info wer Interesse an diesem bestimmt Informativen Abend hat...
( danach wird sich die größe der Lokalität richten )
Mit sportlichen Grüßen
Harry
Heute mal alleine und etwas früher als sonst unterwegs. Da bot es sich an, auch aus Zeitnot, da um 12:30 schon wieder ein Termin anstand, etwas Gas und Gummi zu geben. Also folgte ein flotter Start, es geht ja zuerst leicht bergab, danach 500m leichter Trab mit max 5:00 Min/Km, gefolgt von einer Steigerung bis 4:25Min/Km, dann wieder leichte Erholung mit 4:40/4:45 Min/Km und so weiter. .
Details kann man der GPX Darstellung entnehmen. Die Kilometerzeiten sahen entsprechend so aus, wobei der Puls auf dem letzten Kilometer auch schon rekordverdächtig hoch war. Aber beim kommenden Run & Bike im Ungertahl am 08.12.2013 (so wie es aussieht mit viel Schnee) , wird es noch viiiiel besser werden 🙂
Samstag Nachmittag, Herbst, trübe, kühl bis kalt (um die 5 Grad), aber kein Wind und kein Regen. Leider hat keiner der üblichen Verdächtigen (Stefan, Albert, Joe) Zeit. Was bleibt da Anderes übrig, als alleine über die kahlen Felder, Wälder und Straßen zu radeln? Heue bin ich mit dem Corsser meines Sohnes Peter unterwegs, der allerdings vorher noch einer Reparatur unterzogen werden musste, da die hintere V-Brake defekt war. Auf den ersten Kilometern ging es agr nicht richtig vorwärts. Die Oberschenkel brannten, als wäre ich schon 5Std. im Sattel gesessen. Im Wald ab dem Birkensee wurde es auch nicht besser. Irgendwie passt die Rad Geometrie wohl doch nicht so richtig für mich. Auf der Schotterpiste zwischen Fuchsmühle und der Staatsstraße 2240 ging mir regelrecht die Luft aus. Erst als ich wieder geteerte Straßen unter dem Reifen hatte ging es besser. Über Winn, Oberhaidelbach, Gersdorf, Weigenhofen, Schönberg fühlte ich mich dann ganz gut, es rollte endlich wie gewohnt. Allerdings war das „Fühlen“ in den Zehen nach 45Min auch einem Gefühl von Eis und Taubheit gewichen. Was blieb da in letzter Konsequenz übrig? Füße aufwärmen am Kachelofen im Dorfstodl in Leinburg.
Im Dorfstodl in Leinburg bei einem ersten Leinburger Festbier (schöne bernstein Farbe, süffiger Geschmack…)
Am Kachelofen saß ich zwar nicht, aber es war auch so schön warm in der Stube. Das Gutmann Weizen verdunstete fast sofort in der Kehle und der Kuchen fluschte wie geschmiert hinterher (ein besonders Lob an den Wirt Steffen Räbel !!). In der Zwischenzeit gesellte sich auch Joe E. hinzu, der für das „Beweisfoto“ verantwortlich zeichnet. Nach einem weiteren Leinburger Festbier und tiefgreifenden Gesprächen über VW T5, sportliche Jahrsplanung 2014, anstehende Geburtstage machten wir uns nach ca. 1h auf den Heimweg.