Eine weitere Tour um und auf den Moritzberg mit Start- und Zielpunkt in Laufamholz. Hinwärts über Schwaig, Röthenbach, Himmelgarten, Schönberg, Weigenhofen, Reuth, Gersdorf, Unterhaidelbach, Monte Moris (Moritzberg).
Zurück wieder über Unterhaidelbach, Leinburg, Brunn, Passo Brunero (Brunner Berg) , Fischbach, Zabo ( Zerzabelshof), Laufamholz.
Insgesamt ca. 49Km. mit knapp 500HM. Die Steigungen am Moritzberg bewegen sich zwischen 5% und 17%. GPS Track zur Tour
So Männers des Teams „Running SUN“ ! Ich habe mal die nächsten, für uns interessanten Veranstaltungen aufgelistet, und auch die noch ausstehende Bierwanderung, als auch meine priv. Termine dargestellt. Da für die Bierwanderung noch kein Datum feststeht, habe ich ich diese jetzt am an jedem noch freien Samstag eingetragen. Die Doodle Umfrage zur Bierwanderung starte ich heute oder morgen. Etliche privaten Termine stehen bei mir auch noch an, allerdings sind auch diese noch nicht alle zu 100% sicher. Im September bin ich 3 Wochen in Urlaub. Ob ich hier an einer Veranstaltung teilnehmen kann steht noch in den Sternen.
Fällt euch noch eine Veranstaltung ein, die ich hier mit aufnehmen soll, gebt mir per Kommentar Bescheid. Wenn ihr an einer der aufgezählten Veranstaltungen definitv teilnehmen könnt und wollt gebt mir ebenfalls Bescheid, dann können wir hier schon mal eine Vorauswahl treffen. Liste folgt auf der nächsten Seite …
Sonntag Abend, 20:30. So kann der Tag nicht enden. Mittags beim Griechen Lammbraten gegessen, dann bei Schwiegers im Garten gesessen, Kaffee getrunken, Kuchen gegessen, am Laptop gespielt. Keine Bewegung, den ganzen Tag…
Was spricht dagegen, bei gerade noch vorhandenem Sonnenschein das Rennrad zu satteln und für eine Stunde auszureiten? Nichts! Raddreß und Schuhe angezogen, Helm auf und los gehts …. der Sonne entgegen, Richtung Diepersdorf (wie könnte es anders sein ?). Kurze Überlegung: Wann wird es dunkel? Wieviel Zeit bleibt? Beleuchtung liegt daheim. Die Entscheidung fällt am Kreisverkehr von Diepersdorf: Keine Runde um den Moritzberg, sondern kurz und schmerzlos auf den Moritzberg. Die letzten Sonnenstrahlen legen sich auf die Felder, als ich über Leinburg, Unterhaidelbach (Kirchweih??) den Berg in Angriff nehme.
Die Abendstimmung ist phantastisch – dummerweise habe ich meinen Foto vergessen. Nach Unterhaidelbach zieht sich die kleine Teerstrasse erst leicht, später heftig ansteigend hinauf, durch den Ortsteil (wie hieß der nochmal..?). Nach dem Wanderparkplatz am Moritzberg stelle ich mit Erschrecken fest, dass ich nicht auf das kleine, vordere Kettenblatt schalten kann. Es hat sich der Schaltzug wohl ausgehängt. Die Schaltung hängt am mittleren Kettenblatt fest.Auch das große Kettenblatt läßt sich nicht mehr auflegen. So ein Mist !!!
Es ist einen Versuch wert. Vorne mittleres Kettenblatt, hinten kleinstes Ritzel und dann die letzte Rampe zum Moritzberg im Wiegeschritt hinaufgewuchtet. Geht doch!! Am Moritzberg Gasthaus ist himmlische, schon fast beängstigenden Ruhe. Ohne Pause drehe ich sofort wieder um, da es langsam dunkel wird. Kontrolliert nehme ich die Abfahrt in Angriff und ein paar Minuten später liegt schon wieder Leinburg und Diepersdorf hinter mir. Jetzt aber hurtig, es ist schon dunkel und frisch wird es auch. Nach einer guten Stunde schließe ich diesen Tag sehr zufrieden in der Badewanne ab :-). Hier geht’s zum GPS Track
PS: Das nächste mal ist der Foto und die Beleuchtung dabei.
Am Samstag stand eigentlich nur die Wäsche der beiden Räder (MTB und Rennrad) sowie Reparatur der Kette des MTB an. Die MTB Kette war diese Woche unvermittelt gerissen. Alles kein Problem, denkt der Fachmann. Ketten Pin (Nieten) bzw. Kettenschlösser (Missing Link)habe ich immer 1-2 auf Vorrat daheim.
Erste Aktion: MTB waschen und anschließend auf Reparaturständer platzieren um Kette zu wechseln. Nachdem dasMTB sauber und die Kette herausgezogen war, sah ic mir diese etwas genauer an. Mit einem einfachen neuen Pin war es nicht getan. Die Kette war an mehreren Stellen schwergängig (Glieder verbogen) und an anderen Stellen hatten die Glieder zuviel Spiel (verschlissen). Zur Kontrolle nahm ich mein Rohloff Caliber 2 (Verschleißmesslehre) zur Hand um die Kettendehnung zu kontrollieren: Das Teil fiel fast durch. Also musste eine neue Kette her.
Zweite Aktion: Rennrad waschen und schmieren / ölen. Das Rennrad ist neu (April 2012), also maß ich auch hier interessehalber die Kettendehnung. Was soll ich sagen? Auch diese Kette war am Ende. Das Kaliber lag voll auf der Kette auf. Ein Blick af den Kilometerzähler sagte mir: Das waren ca. 2300Km !! Nunja, sonst wechsle ich die Ketten nach 1200 -1500Km, hier habe ich es irgendwie verpasst.
Dritte Aktion: Um 12:30 schnell nach Zabo zum Bikes Adventure fahren und zwei Ketten kaufen. Das ist ein schöner, kleiner Laden mit sehr jungem interessierten und fackundigem Personal. Die Preise für meine beiden Ketten (Shimano HG-93 und Shimano CN-5701, zusammen ca. 60,-)trieben mir aber fast die Tränen in die Augen. Ich will nicht weiter klagen – dafür kauft man ja im Fachhandel. Im Internet bekomme ich die HG93 für unter 20,- …..
Vierte Aktion: neue Kette am Rennrad auf das Maß der alten Kette gekürzt, eingelegt und vernietet. Passt und läuft rund.
Fünfte Aktion: neue Kette am MTB ebenfals gekürzt, eingelegt, genietet. Schaltauge etwas justiert (war verbogen), Schaltung justiert, passt. Dann die erste Testfahrt: Schaltung rauf, runter, vordere Ritzel, hintere Ritzel. Irgendetwas passt aber nicht. Hinten rutscht und hüpft die Kette, je nachdem auf welchem Ritzel sie liegt. Das erhärtet bei mir sofort den Verdacht, dass auch die Kassette verschlissen ist. Folglich muss auch die Kassette getauscht werden …. Ich seh die Euros schon davonfließen 🙁
Für übernächste Woche werde ich mir also ein schönes Ersatzteilpaket im Internet bestellen: XT Verschleißkit (Kette und Kassette), CN-5701 Kette, diverse Werkzeugtools, Kettenhalter (was nützt einem ein Ersatz Ketten Pin, wenn man kein Kettenwerkzeug im Rucksack / Satteltasche hat ???). Hier schwebt mir u.a. das Topeak Hummer 2 vor.
Das Ersatzteilpaket ist gekommen …… und so sieht es aus:
Am heutigen Sonntag fand nach 2-jähriger Pause wieder der Birkensee Triathlon im schönen Nürnberger Land statt. Leider konnte ich, wie auch beim Hersbrucker Volkstriathlon, nicht teilnehmen, da private Termine anstanden. Dafür versuchte sich unser Sportkumpan Joe E. vom TV Leinburg an den kühlen Fluten des Birkensees und belegte mit 1:18:26h einen hervorragenden 54. Platz in der Männerkonkurrenz. Auch die beiden Physios, Dieter Gradel und Gregor Klante waren mit von der Partie und belegten mit 1:18:21h sowie 1:18:34h die Plätze 52 und 56. Vielleicht bekommen wir ja noch ein paar Wettkampfeindrücke von den Herren geliefert… 🙂
5:45…… düdl, düdl, düdl, düdl. Der Wecker arbeitet sich einen ab, um mich an diesem Samstag aus dem Bett zu bekommen. Die Wetterlage: grau, strömender Regen.. na toll!
Um 07:00 beginnt der 13. Landkreislaufes Nürnberger Land und ich soll/darf (freiwillig !!) in Lindelburg bei Schwarzenbruck am Start stehen. Aber versprochen ist versprochen. Wegen der Kürze der Strecke verzichte ich auf ein Frühstück bzw. Kaffee oder Kakao und packe mir nur eine Banane ein, die ich während der Fahrt nach Lindelburg runterwürge. Mit dem Navi ist der Ort samt Startbereich auch gleich zu finden, ausserdem sieht man 5Km vor Lindelburg immer mehr PKW mit sportlich gekleideten Fahrern/Fahrerinnen. Also immer hinterher.
Während ich mir die Startnummer im Feuerwehrtgerätehaus abhole läßt der Regen leicht nach – Hoffnung keimt auf. Die wird aber beim Start um 07:01 wieder zunichte gemacht. Im stärken werdenden Regen starten zuerst die Teilnehmer der Gruppen A und B (154 Läufer) und etwas später die Gruppe W (49 Walker). Ich starte mit Nummer 48 für die Sektion DAV Altdorf.
Verlauf:
Gleich nach dem Start geht es bergab, dann in eine Linkskurve und kurz darauf wieder geardeaus auf einem geteerten Weg Richtung Waldrand. Ich arbeite mich langsam nach vorne, der Regen bringt nach 1Km doch Kühlung und stört eigentlich nicht weiter. Die Außentemperatur beträgt so gegen 20C. Nach ca. 2Km biegt man auf den Weg, rechter Hand des alten König Ludwig Kanals ein. Es geht weiterhin leicht bergab oder eben dahin; die führenden Läufer mitsamt Führungsfahrzeug habe ich immer noch im Blick (ca.200m-300m). Das motiviert um das Tempo hoch zu halten und sich an vordere Läufer heranzu arbeiten.
So geht es ca. 3Km am Kanal entlang – 3 Läufer kann ich noch überholen, dann werden die Abstände zur Spitze ab zu gr0ß. Wir biegen links am Kanal ab, es geht unter Hochspannungsleitungen schon Richtung Schwarzenbruck. Hier muss der einzige Anstieg, innerhalb des Ortes überwunden werden. Es folgen ca. 300 flache Meter, die Zuschauer werden auf enmal immer mehr (die Läufer der nächsten Etappe mischen sich auch schon darunter), und dann geht es mit leichtem Gefälle Richtung Ziel.
Nach 22:32Min erreiche ich auf der ersten Etappe das Ziel. Mein GPS zeigt eine Streckenlänge von 6,01Km an. Das ist doch sehr erfreulich (3:47Min/Km) . Wie ich mir zugerufen wurde sollte ich den 6. Platz auf dieser Etappe erreicht haben (bestes Einzelergebnis dieser Saison). Ich hoffe damit dem DAV Altdorf eine gute Ausgangsposition für die weiteren Etappen verschafft zu haben.