Morgen ist es soweit: Albert, Stefan und Ich werden erstmalig beim Rothsee Triathlon starten. Zusammen mit Stefan bin auch am Donnerstag die Radstrecke abgefahren, anschließend waren wir noch eine Runde um den Rothsee joggen (ca. 5Min/Km). Die Radstrecke hat es in sich: Bis zur Hälfte (Schloßberg) immer wellig bergauf und über offenes, windanfälliges Gelände. Ab dem Schloßberg dann nur noch zwei 10% Rampen, und nur noch bergab. Die 350HM lassen sich jedenfalls schön treten. Wir wollten es zwar relativ gemütlich angehen, waren dann aber doch bei einem Schnitt von knapp 31Km/h.
Hier das Höhenprofil, aufgezeichnet mit meinem Polar S625X:
Und hier das offizielle Höhenprofil:
Quelle: www.rothsee-triathlon.de
Jetzt wollen wir vor allem auf etwas wärmeres Wetter und wenig bis keinen Wind hoffen. Da ich ohne Neo schwimmen werde wäre mit Sonnenschein und 22 Grad Wassertemp. schon ganz recht 🙂 (Es hat aber nur 21 Grad).
Wenn wir’s dann geschaft haben gibt’s wieder einen Bericht.
Der Tag begann wolkenverhangen und regnerisch. Laut Wetterbericht von „Kachelmann“ sollte es den ganzen Tag über mehr oder weniger regnen. Im Laufe des Tages schein es aber so, dass der vorhergesagte Regen gar nicht eintreffen wollte. Weit gefehlt: Ab ca. 15:30 begann es zu schütten !! Man ist aber natürlich guter Hoffung und denkt: das wird schon bis 18:30 wieder aufhören.
grau, regnerisch
Unter leichtem Nieselregen begaben sich dann auch alle Läufer des SUN zum Südwestpark. Es war zwar nicht kalt, aber so richtg warm war es auch nicht. In Jacken und teilweise lange Hosen gehüllt warteten wir auf den Start, was aber den Spass trotzdem nicht weiter trübte.
Mannschaftsteile ...
hmm, irgenwas basst net ...
Der Start rückte nun langsam näher und wir sammelten uns vor dem Start/Zielbogen. Jacken wurden ausgezogen, ein bischen aufgewärmt, gestrecht, und dann war es schon soweit. Mit einem lauten Knall aus der Startpistole spritze die Meute los. Es hatte wieder leicht zu nieseln begonnen, was aber eher angenehmer war, als die Hitze der letzten Jahre. Die Strecke verlief wie im Vorjahr, als0 aus dem Südwest heraus auf die Hauptstraße und den leichten Hügel hinauf, dann auf die nächsten 2 Kilometer immer leicht bergab.
gleich geht's los .....
Armin im Stangenwald bei den NordicWalkern
Ca. 4Km an der Regnitz entlang bis man wieder auf den Kanal trifft. Hier kommt die größe „Steigung“ des Laufes: Die Rampe auf den Damm des Main-Donau Kanals. Ist man dort oben angekommen geht es bis ins Ziel nur noch topfeben dahin. Die Kilometerschilder flogen vorbei und bei Km9 war man sich sicher: Gleich ist’s geschafft.
Kurzentschlossen startete Albert am Sonntag beim 8. Berglauf in Burgbernheim. Seinen mündlichen Aussagen zufolge muss es ein Klasse Erlebnis gewesen sein. Der Bericht von Albert ist in Arbeit und demnächst hier nachzulesen. Eins vorneweg:
Albert errang in der AK40 den 1. Platz in einer Zeit von 1:24:14h.
Diese Zeit ist umsomehr zu bewundern, wenn man das Höhenprofil etwas näher betrachtet: auf die Schnelle habe ich ca. 530HM errechnet, lt. Veranstalter sind es wohl aber 584HM. Und das auf einer Distanz von 14,5Km. Respekt, Respekt ….
Der Bericht:
Spontaner Ausflug, spontaner „Höhenflug“ dank eines Anrufes, diesmal aus westlicher Richtung, aus Obermichelbach… Hermann meldete sich bei mir am Samstag ob ich nicht Lust, Zeit und frische Beine für einen „Berglauf“ hätte, sein Sohn Alex würde dabei sein, Platz im Auto wäre vorhanden, also warum nicht, wollte sowieso Sonntag früh auf dem Marienberg hoch laufen. Ich „schlug“ ein und wir machten zusammen einen Treffpunkt aus ?
So…gleich mal gucken wo der Berg liegt:
Burgbernheim, aha, liegt im Dreieck von Bad Windsheim, Uffenheim und Rothenburg o. d. Tauber. Laut der Homepage, da ich von diesem Lauf noch nichts gehört habe, ging mir die Höhenluft die auf mich zukommen wird, etwas auf den Magen;-)
Zum 8. Mal organisierte die Leichtathletikabteilung des TSV Burgbernheim eine attraktive Laufstrecke. Und so scheint es, als ob die Veranstalter es wieder mal beweisen wollen wer den schönsten fränkischen Berglauf organisieren kann. Abgesehen das der Läufer/die Läuferin schon sehr gute Kondition, Kraft und Überwindung mit zum Start bringen darf. Nun gut, es kommt darauf an, in welcher Zeit.
Wie schon in der Homepage der Organisatoren berichtet, folgt man die blauen, gelben und rot-weißen Farbtupfer die rund um den Kapellenberg und am Fuße der Frankenhöhe entlangführen und sehr gut zu erkennen sind. In vollen Zügen darf also die herrliche Landschaft genossen werden. Für mich persönlich ist dieser sehr gut organisierte Lauf (außer ein paar Durststrecken?) ein absoluter Naturgenuss gewesen.
Hämatome sind meist Blutungsereignisse im subkutanen Bereich, die durch Gewalteinwirkung von außen entstehen, z.B. Stoß, Schlag, Sturz oder nach einer OP. Sie können stark anschwellen und sehr schmerzhaft sein. Sie können jedoch auch im Falle einer Hämophilie ohne direktes Trauma auftreten. Im Regelfall heilt ein Bluterguss von selbst im Laufe von zwei bis drei Wochen ab. Im Laufe der Heilung treten verschiedene Farben auf, weil die Blutrückstände vom Körper abgebaut werden. Die Phasen sind folgendermaßen zu erklären:
Rot: die kleinen Gefäße (Kapillare) platzen auf und das Blut (rot durch Hämoglobin) tritt ins Gewebe
Dunkelrot-Blau: das Blut gerinnt
Braun-Schwarz: enzymatischer Abbau des Hämoglobins zu Choleglobin/Verdoglobin (Gallenfarbstoff)
Dunkelgrün: enzymatischer Abbau des Hämoglobins zu Biliverdin (Gallenfarbstoff)
Gelb-Braun: enzymatischer Abbau des Hämoglobins zu Bilirubin (Gallenfarbstoff).
Das fragt sich nun der ein oder andere Franke: Was’n des für a Gschmarri? Auf der Saidn gibbs doch sonds nu Sbodd…
Langer Rede kurzer Sinn:
Mittwoch 11.05.2011. Fahrt von Zabo nach Laufamholz via Siedlerstraße, Schmausenbuckstraße, Laufamholzstraße, Moritzbergstraße. Das Ganze mit dem Rennrad und recht flott. Auf der Schmausenbuckstraße, leicht abschüssig in Richtung Mögeldorfer Plärrer (ca. 38 – 44Km/h). Nach der Bahnunterführung geht es nun entweder geradeaus zur großen Kreuzung, oder als Schleichweg nach der Bahnunterführung gleich scharf rechts.
Die Frage erübrigt sich fast: Natürlich nach der Unterführung scharf rechts. Die Ampel war grün, kein Fußgänger in Sichtweite, also kurz angebremst und mit Schmackes um die Kurve (90 Grad !!). Das war dann wohl zu viel des Guten. Mit ca. 35-38Km/h in ziemlicher Schräglage in die Kurve eingefahren – zwei Augenblicke später: A B F L U G !!
Die Hinter-, Vorderräder gingen mir unter dem Sattel weg wie auf Glatteis. Null Chance den Sturz zu verhindern. Ca. 5-7 m auf der rechten Seite / Hüfte über den Aspalt geschlittert. Ein Riemen meines Rucksackes verabschiedete sich ebenfalls. Gott sei Dank war kein PKW in der Nähe, der mich hätte überrollen können. Das Rad geschnappt und zum Seitenrand getragen, Blessuren begutachtet.
Überraschung: Leichte Abschürfungen am rechten Ellbogen, minimale Abschürfungen am Oberarm und dem rechten Oberschenkel. Zwei Mountainbiker und ein Liegeradfahrer (hatte ich vorher noch überholt 🙂 hatten den Sturz ebenfalls gesehen und kamen sofort zu Hilfe – aber mir ging es „blendend“. Also wieder rauf auf den Hobel und ab Richtung Heimat.
Nach dem Duschen noch die leichten Blessuren mit „Sprühpflaster“ versorgt und dann war’s das. Dachte Ich !!
Später am Abend traten heftige Schmerzen am rechten Oberschenkel/Hüfte auf. Eine handtellergroße Schwellung suchte sich ihren Platz in den kurzen Shorts. Es schmerzte unangenehm, aber sonst soweit ok.
Die weiteren Fotos sind nichts für Zartbesaitete ….
Sonntag morgen, 10:00. Wir warten auf Albert. Kurz nach 10:00 trudelt er mit seinem Bike bei uns; schnell noch das Rad abgeschlossen, dann geht’s in auch schon los. Zuerst auf die Autobahn A3, und am Kreuz Fürth auf die A73 Richtung Bamberg. Das Wetter ist schlichtweg Klasse. Kei Wölkchen am Himmel, eine leichte Brise – aber schon ziemlich warm. Gegen 10:45 erreichen wir den P&R Parkplatz Breitenau. An der Bushaltestelle zum ZOB warten schon eine Menge anderer Läufer.
Wir warten mit anderen Läufern auf den Shuttlebus zum ZOB
Im Bus wars dann schon zeimlich eng und warm
Beim ZOB angekommen mussten wir aber gleich weiter zum HDE Logistikcenter, um unsere Startnummern abzuholen. Erika wollte sich derweil mit Anne treffen. Mit unserem dritten Läufer, Michael, hatten wir vereinbart, uns telefonisch über einen Treffpunkt kurz vor dem Start zu verständigen.
Und wir warten schon wieder auf den Shuttlebus zum HDE ....
Nach dem Abhloen der Startnummern: wir warten und schwitzen ......