Sep. 252015
 

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Jetzt wird es langsam eng mit der freundlichen Kroatien Stimmung !! Auch heute wieder wolkenverhangen, trüb, Nieselregen, Temperatur zwischen 15-19Grad, oder schlimmer. An Baden ist also wieder überhaupt nicht zu denken. Wir entschieden uns dann doch wieder für eine kurze Wanderung, diesmal in der Nähe von Rovinji, am Limski Kanal.

Die Wanderoute entnahm ich www.istria-trails.com, da der Rother Wanderführer hierzu keine Tour anbot. Um es kurz zu machen: Wir starteten im Regen, wanderten ca. 1h im Regen bergauf,  dann hörte der Regen für ca. 1h auf, bevor es wieder leicht zu nieseln anfing. Letztendlich war es einfach naß, feucht, kalt, ungemütlich, ekelhaft……

Nach der Wanderung (es regnete jetzt nicht mehr), unternahmen wir noch eine 1h Bootsfahrt auf dem Limski Kanal, die für das vorangegangene Mistwetter fast schon wieder entschädigte. Der Kanal ist als Naturschutzgebiet geschützt, Schwimmen, Angeln, Boot fahren, Ankern, Zelten, Campieren, etc., ist verboten. Es führen ach keinerlei (offizielle) Weg direkt an den Kanal. Der Kanal kann nur durch die erlaubten Boote von der Ostspitze, oder Rovinji, Vsrar, Porec aus erkundet werden. Es führen auch oberhalb des Kanals keine Wege entlang, die einen Einblick gewähren würden. Im Kanl wird Muschel- und Fischzucht betrieben (sh. Bilder).

Nach der Bootsfahrt suchten wir auf der Rückfahrt nach Medulin noch nach einem Olivenöl Hersteller und fanden in Vodnjan, bei St. Antonio eine herausragende, mehrfach prämierte, Olivenöl-Quelle. Laut Aussage des Herstellers selbst zählt seine technische Ausstattung (Decanter, Kneten)  zum modernsten, was es bei Olivenbauern europaweit gibt!! Die Berichte auf de Homepage geben ihm wohl recht.

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Alles sauber wie in einem Labor … Decanter zur Öl Extraction, Leopard 4, Fa. Pieralisi (IT)

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Knetmaschine für Oliven …

Alle Bilder: Wanderung am Limski Kanal

Bilder vom Rest des Tages

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Sep. 242015
 

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Die Wetterprognosen für Mittwoch verhießen eigentlich nichts gutes. Den ganzen Tag über war Regen mit einer Menge von bis zu 30L/m2 angekündigt. Überraschenderweise war der Morgen zwar stark bewölkt, aber sonnig.  Wir beschlossen daher, statt Stadtbummel doch eine Wanderung in Zentral Instrien zu unternehmen. Die Wahl fiel auf Buzet – hier sollte es tolle Schluchten, Wasserfälle und imposante Felswände geben. Nach etwas über einer Stunde Fahrt hatten wir gegen 10:00 den Startpunkt der Wanderung erreicht. Neben dem Flüschen Mirna führte der Weg auf einem Damm flußaufwärts, parallel folgte ein Trimm Dich Pfad. Kurz bevor der Weg in die erste Schlucht abbog, erweiterte sich das Angebot des Trimm Dich Pfades zu einem wahren Outdoor Fitness Center. Noch ein Wort zum „Flüschen“: Wie es aussah, ist in dem Fluß schon seit Wochen kein Wasser mehr geflossen Das Flußbett war mit Gras, teilweise mit Sträuchern bedeckt. Nur in den Geschiebefallen fand sich noch der ein, oder andere Tümpel oder Teich. Nachdem wir in die Schlucht abgebogen waren änderte sich auch schlagartig der Weg. Vorher als breiter Flurweg auf dem Damm, wurde er nun zum schmalen Pfad, der sich über Brücken, Steine, Bretter seine Weg neben dem trockenen Flußbett bahnte. Von Wasser nach wie vor keine Spur, kein Wasserfall, nur ab und zu halbgefüllte Gumpen. Schade !!

Gegen Ende  der Schlucht wurde es dann fast alpin. Über abenteuerliche Seilsicherungen, Alutritte ging es aus dem Schluchtgrund nun extrem steil nach oben. Ohne die gespannten, Drahtseile, Stromkabel und sonstien Hilfsmittel wäre der Aufstieg fats unmöglich gewesen. Bisher hatte es Perus mit uns gut gemeint, wir transpirierten bis weit nach Mittag bei jedem Anstieg heftig. Das änderte sich bei der Hälfte der Strecke, als wir aus einem Waldstück auf einen offenen Weg traten und sich eine schwarze Wolkenwand ringsum aufgebaut hatte. Ca. eine halbe Stunde regnete es nun heftigst, dann war des Regengebiet durchgezogen. Der Weg verlief nun parallel zum trockenen Fluß Mirna, an Kletterfelsen- und Wänden vorbei. An einer der Wände waren auch tatsächlich Kletterer bei der Arbeit zu bewundern.

Zurück von der Wanderung genehmigten wir uns in der Altstadt von Buzet, die hoch droben auf einem Hügel trohnte, ein Erfrischungsgetränk und bestaunten anschließend die verwinkelten Gassen und alten Häuser.

Auf der Rückfahrt nach Medulin besichtigten wir auch noch Hum, die sich als „kleinste Stadt der Welt“ bezeichnet.

 

Bilder zur Wanderung

Bilder der Altstadt von Buzet

Bilder der kleinsten Stadt der Welt, Hum

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Sep. 212015
 

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Eigentlich war heute eine Schiffahrt zu einer Insel in der Nähe angesagt, auf der wir den Tag beim Baden verbringen wollten. Auf Grund eines heftigen Windes in der Nacht, der auch den vormittag noch blies und für starken Wellengang sorgte, wurden alle Schiffahrten mit den Inseltaxis abgesagt. Kurz entschlossen disponierten wir daher um, und legten einen Badetag auf Kap Kamenjak ein. Hierbei handelt es sich eigentlich um ein Naturschutzgebiet, trotzdem darf man mit dem Auto (gegen Gebühr) fast überall hinfahren. Allerdings wird regelkonformes Verhalten durch Parkranger kontrolliert. Und am Einlaß bekommet man sogar extra Müllsäcke ausgehändigt. Es gibt nirgends Abfallkörbe, man muss seinen Abfall also selbst mit zurücknehmen. Und ich muss sagen: das  klappt wunderbar – nirgendwo sieht man auch nur ein Fitzelchen Abfall rumliegen – Respekt !!!

Nun ein paar Bilder von heute – aus der Bucht Njive ..

Und so sieht es dort aus ….

Sep. 192015
 

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Heute unternahmen wir eine Wanderung an der Ostküste Istriens, auf den Ostri und Goli. Beide Berge liegen von Medulin aus gesehen in nordöstlicher Richtung. Man fährt also Richtung Rijeka und biegt dann nach Labin ab. Von dort folgt man der BEschilderung nach Sveta Marian. Unser Startpunkt war das Fischerdorf Sveta Marian am kleinen Fischerhafen. Die Wanderung basiert auf den Angaben des Rother Wanderführers, Istrien, Tour Nr.15.

Es war an diesem Tag anfangs schwülwarm und teilweise bedeckt. Die Wanderung beginn tim Ort und führt anfangs auf der Straße leicht ansteigend bergauf. Nach ca. 700m geht es in einer Kurve dann geradewegs in den Wald hinein auf einem guten Waldweg weiter. Jetzt flach ca. 1km um den Berg herum, dan geht es zur Sache: Steil führt ein schmaler Pfad rechts den Berg hinauf. Zwischen Steinmauern und einem alten PKW Wrack (alle fagen sich, wie kommt DAS an diese Stelle, ohne Straße oder Weg???) geht es mehr oder weniger steil bergauf, meistens im Schatten, nur ab und zu auf sonnendurchglühten Wiesen. Nach etwa 30min erreicht man den Ort Drenje und darf sich auf der flachen Ortsstraße erst einmal erholen. Kurz darauf geht es aber wieder steil den Hang hinauf durch urwüchsige Wälder, die undurchdringlich erscheinen (Büsche, Lianen, Bäume, …). Nach ca. 2h. wird der Wald lichter und man ereicht eine Karstebene, ähnlich der Fränkischen Schweiz. Es ghet nun aber Steine und Felsbrocken weiter bergauf, der Wald lichtet sich weiter und auf einaml tut sich eine Weite auf, die atemberaubend ist. Freie Sicht nach Nord (Rijeka) und Süd (Medulin) sowie Ost (Insel Cres). Auf dem Gipfel des Ostri gibt es sogar ein Gipfelbuch !!! in dem wir auch ein paar Sätze hinterließen.

Auf dem Rückweg nehmen wir noch den „Nachbarhügel“ Goli mit, der mit Antennen eher nicht so toll anzusehen ist. Danach geht es nur noch bergab zum Ort Sveta Marian zurück. Leider gibt es dort keine so tollen Strände oder Buchten (die gibt es schon, gehören aber zu einem großen Campingplatz), nur eine kleine Badebucht im Fischerhafen….

Ein paar Bilder gibts in der Galerie: Wanderung auf den Ostri und Goli

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Aug. 292015
 

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Heute fanden wir uns zur zweiten Bierwanderung 2015, mit einer wegen Urlaub, geschäftl. Termine, priv. Termine dezimierten Truppe, am Bahnhof Nürnberg ein. Erika, Wolfgang, Susanne, Heiko, Albert und Hund Elvis, also recht überschaubar. Albert besorgte sich noch eine Zeitschrift für unterwegs, eine weise Entscheidung, wie wir später noch erfahren durften. Rechtzeitig bestiegen wir den Zug nach Bamberg, um noch einen guten Platz zu ergattern. Der Wagen füllte sich, die Abfahrtszeit (9:41) rückte näher und …. nichts geschah. Gegen 9:45 erfolgte eine Durchsage, dass der Zug wegen einer Betriebsstörung ausfiele und man die S-Bahn nehmen solle.

Ruckzug leerte sich der Wagen und alles strömte auf Gleis 2, zur S-Bahn nach Bamberg. Diese sollte laut Plan um 9:49 abfahren. Um 9:51 stand der Zug immer noch am Bahnsteig, setzte sich aber um 9:53 endlich in Bewegung. Ein vorheriger Blick auf den Fahrplanaushang bestätigte meine Befürchtung: Da die S-Bahn ca. 20Min länger fährt als der Regionalzug, konnten wir unseren Bus in Bamberg nach Tiefenellern um 10:45 definitv nicht mehr erwischen. Der nächste Bus würde ca. 1h später fahren. Ob wir dann allerdings die gesamte Wegstrecke schaffen würden war schon zweifelhaft.

Wir entschieden daher, in Strullendorf auszusteigen und die Wanderung in Richtung Tiefenellern zu unternehmen. Von Lohndorf oder Tiefenellern sollte es dann eine Taximöglichkeit nach Bamberg geben – so der Plan. Es schien auch alles gut, bis die S-Bahn in Vach einfuhr und eine Durchsage ertönte „Wegen eines Notarzteinsatzes ist die Strecke bei Erlangen gesperrt, ein Schienenersatzverkehr (SEV) zwischen Vach und Baiersdorf wird eingerichtet. Bitte alle Aussteigen“ .

So standen wir also mit ca. 150 anderen Reisenden auf vor dem Vacher Weltbahnhof und warteten auf den SEV. Langsam lichtete sich die Menge, da etliche mit dem normalen Linienbus nach Atzenhof oder Mannhf fuhren oder sich ZTaxis bestellten. Wir warteten geduldig auf den SEV. Ab und zu blickten wir auf die Laufschriftanzeigen am Bahnsteig und gegen 11:00 erschien dort die Meldung, dass die S-Bahn nach Bamberg, planmäßig 11:03, mit 5Min Verspätung abfahren würde. Jetzt setzte sich der Troß wieder in Bewegung und tatsächlich kam die S-Bahn wie angekündigt. Mit ca. 1:20h Verspätung akmen wir dann in Strullendorf an und weitere 20Min. später gab es endlich das erste, wohlverdiente Seidla im Schwanenkeller.

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